Faszination Ballonsport
... eins werden mit dem Wind!
Die Faszination von Ballon-Wettbewerben liegt darin, dass man - eigentlich unlenkbare - riesige Luftfahrzeuge nur durch das Ausnutzen der Gegebenheiten der Natur punktgenau auf Ziele hinlenkt. Dies geschieht durch das Ansteuern von verschiedenen oft sehr dünnen Windschichten in unterschiedlichen Fahrthöhen. Die in Richtung und Geschwindigkeit wechselnden Windströmungen entstehen in erster Linie durch den Ablauf einer Wetterentwicklung, aber auch durch die örtliche „Landschafts-Architektur“. Geländeformen, Sonneneinstrahlung, thermische Besonderheiten, Abkühlung am Abend, usw. bewirken - für das Auge meist unsichtbar – Strömungen im Luftraum. Das besondere Geschick eines Wettbewerbspiloten liegt eben darin, dass man das gesamte Windfeld, d.h. den befahrbaren Luftraum vom Boden bis in große Höhen mit dem geistigen Auge navigatorisch erfasst und sich darin mit seinem Himmelsgefährt gezielt bewegt. |







